logo11.gif

logo14.gif

gallerie.gif

sc.gif

ns.gif

logo15.gif

logo16.gif

logo12.gif

logo13.gif

 

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

 

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

< zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

> zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

 

 

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

 

 

zum vergrößern clicken

 

  

willkommen.gif

 

neu.gif #01.05.2006 Ab heute die Wahl des "Juni"-Gerry! Das Motto "Augen"blicke - Gerry's Augen!#05.04.2006 "The Game Of Their Lives" gibt es auf deutsch zu kaufen - Link im Forum #01.04.2006 Der GB-Award 2006 Crown Jewel in Gold, Bronze und Silber. Der Gerryatrie User-Award. Bis zum 15. April 2006 könnt Ihr für unsere Gerard Butler Schwesterseiten eure Stimme abgeben!#01.04.2006 Ab heute Wahl des "Mai"-Gerry unter dem Motto "Gerry's schönstes Lachen"!! #18.03.2006 Ab heute eine ausführliche Deutsche Filmografie mit vielen Bildern im Forum #10.03.2006 Beginn der Dreharbeiten von Gerard's neuem Film "Butterfly on a wheel" in Vancouver # 27.02.2006 Gerry's neuer Film - "Butterfly on a wheel" - Beginn der Dreharbeiten in Vancouver ab März! #20.02.2006 Die Attila - The Hun Woche Part 1 am 23.02.2006, 20:15 Uhr auf Vox Infos Bilder Schwärmereien dazu mehr im Forum Attila Teil 2" zeigt VOX am Freitag 24.02.2006, um 20:15 Uhr # 24.01.2006 Ab heute im Forum "Snapshots" aus Gerry's TV-Serie "Young person's guide to becoming a rockstar"! # 21.01.2006 - Neues "300"Video , Journal und Bilder # 19.01.2006 "Gerards neuer Film" alle Infos im Forum! # 18.01.2006 ab heute "Gerryisms" also Gerryismus auf Deutsch bei uns im Forum! # 17.01.2006 EXCLUSIV-INFO DIREKT AUS DER VOX-PRESSESTELLE! Der Sendetermin von ATTILA! # 14.1.2006 Hurra! Wir freuen uns sehr und gratulieren ! 1. Platz beim HELLO-Voting ! Gerard Butler is "The Most Attractive Man of 2005" neu.gif

 

Hier geben wir Informationen über Schottland

 Das Land und die Leute. Highlandgames, Fotos, Traditionen über Gerrys Heimatland.

 

Schottland ist ein Landesteil des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland, das sich über das nördliche Drittel der Insel Großbritannien erstreckt.

Bereits 1603 wurden die Königshäuser von Schottland und England unter James VI. (und I. von England) in Personalunion vereint, 1707 wurde der United Kingdom proklamiert und die Vereinigung der Parlamente vollzogen. Es gibt in Schottland jedoch ein eigenes Gerichtswesen, eine eigene Kirche und ein stark abweichendes Bildungswesen. Des weiteren hat Schottland eigene Banknoten (Scottish Pound). Seit 1999 hat Schottland wieder ein eigenes Parlament und Regionalverwaltung - die Scottish Executive - mit Sitz in Edinburgh.

Die Burgruine Kilchurn Castle am Rande des Loch Awe

The Saltire - "Saint-Andrews-Cross". Das Sankt-Andreas-Kreuz bildet die Nationalflagge Schottlands. 1286 tauchte es erstmals auf dem Siegel der Bischöfe von St. Andrews auf, die ein Bild ihres Schutzpatrons in ihrem Siegel führten und damit in ihrer Funktion als Reichsstatthalter Schottlands Dokumente besiegelten. Das Kreuz ohne Figur als Nationalsymbol kann ab dem Jahre 1385 nachgewiesen werden, zunächst auf den Uniformen der Soldaten
 
The Royal Banner - "The Rampant Lion". Der rote Löwe auf gelbem Grund war früher die Flagge des schottischen Königtums und ging auf Heinrich "Löwe" zurück. Heute zeigt ihn die Flagge des Staatssekretärs für Schottland und er ist Bestandteil der Flagge des britischen Monarchen (neben der Harfe für Irland und den drei englischen Löwen)

Klicken um Karte mit 1152 x 1279 Pixel zu laden (Achtung: Ladezeit!) 1889 wurden die ursprünglich 34 traditionellen Grafschaften in 33 Verwaltungsgrafschaften gegliedert. 1975 wurden diese wiederum in 9 Regionen und 3 Inselbezirke gefaßt (siehe oben), ehe sie 1996 wieder auf 32 "Unitary Authorities", darunter 3 Inselbezirke, aufgelöst wurden.

  • Orkney
  • Shetland
  • Western Isles
  • Highlands
  • Grampian
  • Tayside
  • Central
  • Fife
  • Strathclyde
  • Lothian
  • Borders
  • Dumfries and Galloway.

Klicken um Karte mit 1152 x 1279 Pixel zu laden (Achtung- Ladezeit!)


Geographie


Schottland ist ein Landesteil des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland, das sich über das nördliche Drittel der Insel Großbritannien erstreckt. Bereits 1603 wurden die Königshäuser von Schottland und England unter James VI. (und I. von England) in Personalunion vereint, 1707 wurde der United Kingdom proklamiert und die Vereinigung der Parlamente vollzogen. Es gibt in Schottland jedoch ein eigenes Gerichtswesen, eine eigene Kirche und ein stark abweichendes Bildungswesen. Des weiteren hat Schottland eigene Banknoten (Scottish Pound). Seit 1999 hat Schottland wieder ein eigenes Parlament und Regionalverwaltung - die Scottish Executive - mit Sitz in Edinburgh.

Das Schottische Parlament ist zuständig für die folgenden

Ressorts:

- Gesundheitswesen
- Bildung und Ausbildung
- Kommunalverwaltung
- Wohnungswesen
- wirtschaftliche Entwicklung
- Verkehrswesen
- Umwelt
- Landwirtschaft
- viele Aspekte des Zivil- und Strafrechts
 

Das Parlament hat das Recht, die Höhe der Einkommenssteuer festzulegen und auf Gebieten, für die es zuständig ist, Gesetze zu erlassen oder alte Gesetze aufzuheben. Die Regionalregierung Schottlands wird vom First Minister geleitet. In ihrer Verantwortung liegen alle Behörden und öffentlichen Institutionen, deren Funktionen und Dienste von London nach Edinburgh übertragen wurden, sie ist dem Schottischen Parlament hierfür rechenschaftspflichtig.

Schottland wird in die folgenden Regionen unterteilt:
 

- Orkney and Shetland
- Western Isles
- Highlands
- Grampian
- Tayside
- Central
- Fife
- Strathclyde
- Lothian
- Borders
- Dumfries and Galloway.
 

Die Topographie Schottlands zeigt deutliche Auswirkungen der Eiszeit. Hierfür charakteristisch sind die tief eingeschnittenen Täler, aus denen sich die zahlreichen Lochs und Firths (Fjorde) bildeten, das glaziale Geschiebemergel (Bezeichnung für alle Ablagerungen, die in Folge von Gletschern erfolgt sind), der die Grundlage für die fruchtbaren Böden in den östlichen Lowlands darstellt, und die lang gestreckten Moränenhügel. Bei den tiefen Einschnitten in die Westküste, handelt es sich um übertiefte Täler, die von den Schotten meist als Sea lochs bezeichnet werden, während die breiten Einbuchtungen als Firths bezeichnet werden.


Schottland grenzt im Norden und Westen an den Atlantik, im Osten an die Nordsee und im Süden an England. Die zahlreichen zu Schottland gehörenden Inseln gehören größtenteils zu den Inselgruppen Hebriden (Innere und Äußere) im Westen und den Orkney- und Shetland-Inseln im Norden. Die größte der übrigen Inseln ist Arran vor der Westküste im Firth of Clyde.


Die Gesamtfläche Schottlands, inklusive der Inseln, beträgt 78.313 km², davon machen Binnengewässer ca. 1.500 km² aus. Schottlands Hauptstadt ist Edinburgh (ca. 450.000 Einwohner), Glasgow mit ca. 600.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt. Eine Gesamteinwohnerzahl von ca. 5,1 Mio. ergibt eine Bevölkerungsdichte von 65 Einwohnern/ km². Der Name leitet sich von einem irischen Stamm, den Scoten (oder Scotti), her, der sich in Schottland ansiedelte. Schottland kann man grob in die folgenden Regionen unterteilen, die der Verwaltungsgliederung von 1975 bis 1996 entsprechen:

 

Im Besonderen sind Firth of Lome, der Firth of Clyde und der Solway Firth an der Westküste, der Dornoch Firth, der Moray Firth, der Firth of Tay und der Firth of Forth an der Ostküste zu nennen.
Die schottische Küste ist unter Einbeziehung der Firths und Lochs etwa 3.700 km lang.

Die Landschaft Schottlands ist weitgehend von Bergland bestimmt, läßt sich jedoch von Norden nach Süden in drei deutlich zu unterscheidende Regionen einteilen:
 

 

Highlands
 

  • die Highlands
  • die Central Lowlands und
  • die Southern Uplands

Auf die Highlands, die am stärksten zerklüftete Region auf der britischen Hauptinsel (300 Erhebungen sind über 900 Meter hoch), entfällt über die Hälfte der gesamten Landfläche Schottlands. Sie bestehen aus parallel von Nordosten nach Südwesten verlaufenden Bergketten, die von tiefen Schluchten und Tälern durchschnitten werden.
Die Grabensenke Glen More oder Great Glen, die sich von Inverness am Moray Firth im Nordosten über Loch Ness, Loch Oich, Loch Lochy in südwestlicher Richtung bis Fort William am Loch Linnhe zieht, teilt die Highlands in zwei Teile. Zwischen 1803 und 1822 wurde hier durch den Caledonian Canal eine schiffbare Verbindung zwischen dem Atlantik und der Nordsee geschaffen. Der Kanal erreichte jedoch nie die erhoffte wirtschaftliche Bedeutung.


Nordwestlich der Senke liegen die North West Highlands mit stark erodierten Bergkuppen, die eine Höhe von 610 bis 915 Metern erreichen. Im Südosten dieser geographischen Trennlinie ist die Topographie sehr abwechslungsreich, das Land wird von den Grampian Mountains durchzogen mit den Cairngorms im Osten. Am Loch Linnhe liegt der höchste Berg der gesamten Britischen Inseln, der Ben Nevis mit 1343 üNN. Die "bescheidenen" 1343 Meter trügen, liegt dieser Berg ja direkt am Meer.
In den Central Lowlands, ein schmaler Tieflandgürtel, der nur etwa ein Zehntel der Landfläche Schottlands ausmacht, leben 3/4 der schottischen Bevölkerung. Die Central Lowlands werden von verschiedenen Hügelketten durchzogen, zu denen u. a. die Ochil- und Sidlawhügel zählen, und von einigen wichtigen Flüssen, wobei besonders Clyde, Forth und Tay erwähnenswert sind.


Seine schmälste Stelle erreicht Schottland in den Lowlands, wo sich der Firth of Clyde und der Firth of Forth 50 km nah kommen. Hier liegen auch die beiden wichtigsten Metropolen, Glasgow am Firth of Clyde und Edinburgh am Firth of Forth. Hier liegen auch die Industriezentren. Das Tiefland ist dann wieder vorwiegend landwirtschaftliche Nutzfläche.


Das Terrain der Southern Uplands ist nicht so stark zerklüftet wie die Highlands und besteht überwiegend aus einem Moorheideplateau, durch das sich sanft abfallende, weiträumige Täler ziehen und aus dem Felsnasen und -vorsprünge emporragen. Außerdem Gipfel Merrick in der Region Dumfries and Galloway im Südwesten, der 843 Meter hoch ist, erreichen nur einige wenige Erhebungen in den Southern Uplands mehr als 750 Meter. Entlang der schottisch-englischen Grenze verlaufen die Cheviot Hills, die an die Southern Uplands grenzen.


In Schottland gibt es reichlich Flüsse und Seen. Unter den Seen, die besonders zahlreich in den Central Lowlands und den Highlands vorkommen, sind Loch Lomond, der größte der Seen, Loch Ness, Loch Tay und Loch Katrine erwähnenswert. Die meisten schottischen Flüsse, sind reißende, schnell fließende Gewässer mit kurzem Flusslauf und somit von geringer Bedeutung für Handel und Verkehr. Der längste Fluss in Schottland ist der Tay, doch der Clyde hat als wichtigster Wasserweg durch seine Verbindung mit dem Binnenhafen von Glasgow weitaus größere Bedeutung. Weitere große Flüsse sind u. a. Forth, Tweed, Dee und Spey.


Klima & Wetter

Schottland - Ansichten

 

Was das Klima in Schottland angeht, so ist der Spruch "Ihnen gefällt unser Klima nicht, dann warten sie einfach eine Viertelstunde ab" ziemlich zutreffend. Laut einschlägiger Tabellen soll die Niederschlagsmenge in den Monaten Mai und Juni am geringsten sein. Es wird ebenso wie in den übrigen Regionen der Britischen Inseln durch die umliegenden großen Gewässer gemildert. Aufgrund dieses mäßigenden Einflusses kommt es nur selten zu extremen Witterungsschwankungen zwischen den einzelnen Jahreszeiten. Milde Winter und vergleichsweise kühle Sommer sind die wichtigsten


klimatischen Merkmale, jedoch sind auch niedrige Temperaturen und starke Schneefälle in den Bergregionen im Landesinneren keine Seltenheit.
An der Küstenregion im Westen, die vor allem vom klimamildernden Einfluss des warmen Golfstromes profitiert, herrschen im Großen und Ganzen gemäßigtere Temperaturen als im Osten. Die durchschnittliche Temperatur im Januar beträgt in der Küstenregion im Osten 3,9 °C und im Westen 3,1 °C, während das Temperaturmittel im Juli bei 13,8 °C bzw. 15 °C liegt. In Edinburgh misst man im Durchschnitt 3,5 °C im Januar und 14,5 °C im Juli. Die jährliche Niederschlagsmenge, die regional unterschiedlich ist, variiert zwischen 3 810 Millimetern in den westlichen Highlands und 635 Millimetern in den östlichen Regionen. Dennoch liegt der Ort der Britischen Inseln mit den meistern Sonnentagen in Schottland (die Insel Tiree) und es gibt Orte, in denen aufgrund des Golfstroms Palmen die Küste zieren -allerdings liegt mit Braemer auch der Ort, an dem die bisher tiefste Temeratur in Großbritannien gemessen wurde, ebenfalls in Schottland.
Ich bin ohnehin absolut der Ansicht, daß es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur die falsche Bekleidung!


Tiere & Pflanzen
 

Zu den verbreitetsten Laubbaumarten gehören Eberesche und Eiche. Als Folge der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts begonnenen Aufforstungsmaßnahmen mit schnellwachsenden Bäumen, gibt es vor allem Nadelbäume, insbesondere Tannen, Kiefern und Lärchen.


Ungefähr 15% Schottlands sind bewaldet, wobei diese Waldflächen nahezu die Hälfte der gesamten Waldgebiete Großbritanniens ausmachen. Im Süden und Osten der Highlands befinden sich die größten und wichtigsten Waldgebiete. Die Vegetation in den höher gelegenen Gebieten beschränkt sich im Wesentlichen auf Heidegewächse, Farne, Moose und Gräser. Steinbrech, Bergweiden und andere Arten von Gebirgsvegetation und arktischen Gewächsen sind ab etwa 610 Metern über dem Meeresspiegel anzutreffen.
Schottland zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus. Sowohl Reh- als auch Rotwild ist in großer Zahl vorhanden, das Rotwild ist mit seinem Lebensraum in den Highlands sehr viel stärker vertreten. Zu den wichtigsten kleineren Säugetieren gehören Hasen, Kaninchen, Otter, Hermeline, Baummarder und Wildkatzen. Beim Federwild, das in den Moorlandschaften lebt und brütet, sind besonders Moorhühner, Schneehühner und eine Vielzahl von Wasservögeln erwähnenswert, während die wenigen Raubvögel Milan, Fischadler und Goldadler umfassen. Die schottischen Flüsse und Seen sind für Lachse und Forellen bekannt, die hier in großer Zahl leben. Mittlerweile stellen Lachs- und Forellenzuchten in den ländlichen Regionen wichtige Einnahmequellen dar. In den Küstengewässern gibt es reiche Fischgründe mit Arten wie Kabeljau, Dorsch und Schellfisch sowie Krusten- bzw. Schalentieren.


Bevölkerung
 

Die schottische Bevölkerung ist aus den Nachkommen verschiedener Volksgruppen hervorgegangen, u.a. den Pikten, Kelten, Skandinaviern und den Römern. Schottland ist eine gemischte, d.h. sowohl ländlich orientierte als auch industrialisierte Gesellschaft. Die Schotten selbst unterteilen ihr Volk in so genannte Lowlander und Highlander, die sich den keltischen Wurzeln näher fühlen und ein stärkeres Gemeinschaftsempfinden im Rahmen der Clans kultivieren. Auf den Orkney- und Shetland-Inseln macht sich der skandinavische Einschlag deutlich bemerkbar.


Die Einwohnerzahl Schottlands beträgt etwa 5,1 Mio., was ein mittlere Bevölkerungsdichte von ca. 65 Einwohner/ km2 ergibt. Die höchste Einwohnerdichte haben die Central Lowlands, in denen fast 3/4 der schottischen Gesamtbevölkerung leben, während in den Highlands teilweise nur 8 Ew/km2 erreicht werden. 2/3 der Bevölkerung wohnen in Städten. Die größte Stadt Schottlands ist Glasgow mit rund 610.000 Einwohnern (2000). Das industrielle Ballungsgebiet Clydeside, das die Städte Glasgow und Clydebank einschließt, ist das größte Zentrum für Marinetechnik in Großbritannien, obwohl sich die Aktivitäten heute hauptsächlich auf die Erdölförderung vor der Küste konzentrieren und weniger auf den traditionellen Schiffsbau.
Neben der schottischen Hauptstadt Edinburgh (ca. 455.000) gehören Aberdeen (211.000), Dundee (150.000) und Inverness (65.000) zu den wichtigsten Städten. Vor allem Aberdeen und Inverness konnten in der Vergangenheit von der Ölförderung in der Nordsee und den damit verbundenen Industrieansiedlungen profitieren.


Englisch ist In Schottland die Amtssprache. Weniger als 100.000 Schotten (vorwiegend in den Highlands und auf den Hebriden) beherrschen auch das Schottisch-Gälische, das zu den keltischen Sprachen gehört. Mit Hilfe von Fernsehprogrammen in gälischer Sprache werden die Kenntnisse des Gälischen und der gälischen Kultur gefördert.


Offizielle Staatskirche Schottlands ist die 'Church of Scotland' (Kirche von Schottland), eine presbyterianische Kirche mit calvinistischer Kirchenverfassung mit ca. 750.000 Mitgliedern. Zweitwichtigster Glaubensträger ist die katholische Kirche mit etwa 745.000 Anhängern, während auch die Konfessionen der Anglican Episcopal Church of Scotland (Anglikanische Episkopalkirche von Schottland), der Kongregationalisten, Baptisten, Methodisten und Unitarier weit verbreitet sind. Neben der offiziellen Kirche gibt es eine Reihe verschiedener presbyterianischer Glaubensgemeinschaften, die in der Vergangenheit aus Abspaltungen der Church of Scotland entstanden. Anhänger des jüdischen Glaubens bilden eine Minderheit.


Schottische Feiertage sind Neujahr (1. Januar), Karfreitag, Tag der Arbeit (erster Montag im Mai), der Frühlingsbankfeiertag (letzter Montag im Mai), der Augustbankfeiertag (erster Montag im August) und der Weihnachtstag (25. Dezember). Der Saint Andrew's Day (Sankt-Andreas-Tag, 30. November) gedenkt des Schutzheiligen Schottlands.
 

Kultur


In Schottland wird die Verwaltung von Schulen von der schottischen Kultusbehörde (Scottish Education Department) und von regionalen Schulbehörden (LEAs = Local Education Authorities) geregelt.


Das schottische Bildungswesen ist vom System in England und Wales unabhängig und anders strukturiert. Schon immer hatte Bildung einen hohen Stellenwert in Schottland. 1872 ging die Verantwortlichkeit für die Vermittlung von Lehrinhalten von den Kirchen auf gewählte Schulaufsichtsräte über, die Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 13 Jahren den Schulbesuch ermöglichten. 1901 (17 Jahre vor England und Wales) wurde in Schottland die Schulpflicht um ein Jahr verlängert, so dass die Schulabgänger 14 Jahre alt waren. 1918 ersetzte man die traditionellen Schulaufsichtsräte durch regionale Schulbehörden. Ferner wurde fortan die Einrichtung von Sekundärschulen obligatorisch. Das schottische Bildungsgesetz von 1945 enthielt die gleichen Bestimmungen wie die im Jahr 1944 erlassenen englischen und walisischen Gesetze, zog jedoch weitaus weniger Veränderungen nach sich, da in Schottland viele der wichtigsten Neuerungen bereits durchgeführt worden waren. Das Mindestalter für Schulabgänger wurde 1947 auf 15, 1972/73 auf 16 Jahre angehoben.


1988 gab es eine weitere gravierende Änderung. Dieses neue Gesetz schränkte die Befugnisse der regionalen Schulbehörden drastisch ein, gestand einzelnen Schulen die Verfügungsgewalt über ihre Jahresetats zu und ermöglichte den Schulen, per Antrag aus dem Kontrollsystem der LEAs auszuscheiden und den Status staatlich direkt subventionierter Schulen (GM-Status, GM = grant-maintained) zu erhalten. Alle staatlichen Schulen in Großbritannien können den so genannten GM-Status erlangen, wenn die Erziehungsberechtigten der Schüler sich in einer Wahl für diesen Antrag aussprechen und der Erziehungsminister dem Antrag der Schule zustimmt. Schulen mit GM-Status sind in ihrer Verwaltung vollkommen autonom und von den regionalen Schulbehörden vollkommen unabhängig, da sie ihre Mittel direkt vom Staat erhalten.
Schottland verfügt über keinen bindenden nationalen Lehrplan, wie es im übrigen Vereinigten Königreich Ende der achtziger Jahre eingeführt wurde. Man hat sich dennoch um eine Vereinheitlichung und Abstimmung der Lehrplaninhalte bemüht. In den Fächern Englisch und Mathematik wurden landeseinheitliche Prüfungen eingeführt, in denen das Wissen der Schüler geprüft wird.

An Sekundärschulen nehmen am Ende des vierten Schuljahres die Schüler im Alter von 16 Jahren an den Prüfungen für das reguläre Schottische Bildungszertifikat (SCE Standard Grade, SCE = Scottish Certificate of Education) teil und erhalten so einen mit dem Realschulabschluß vergleichbaren Schulabschluß. Die Prüfungen für die höheren Bildungsabschlüsse (SCE Higher Grade) können im fünften und sechsten Jahr des Besuchs einer Sekundärschule abgelegt werden.


Schottland verfügt über rund 70 weiterführende Bildungsinstitute, zu denen alle Schulabsolventen Zugang haben, die keine Universität besuchen. Zu den weiterführenden Bildungsinstituten gehören landwirtschaftliche Hochschulen, Kunst- und Handelsschulen sowie wissenschaftlich orientierte Institutionen. Über 80.000 Studenten sind an solchen Einrichtungen eingeschrieben. Außerdem stehen sieben Lehrerseminare mit etwa 3.000 immatrikulierten Studenten zur Verfügung.

In Schottland gibt es zwölf Universitäten, von denen insgesamt vier im Jahr 1992 aus ehemaligen polytechnischen Hochschulen entstanden. Die Universitäten Aberdeen, Edinburgh, Glasgow und Saint Andrews sind die ältesten Universitäten Schottlands und wurden bereits im 15. und 16. Jahrhundert gegründet. Vier weitere (Heriot-Watt in Edinburgh sowie die Universitäten Dundee, Stirling und Strathclyde in Glasgow) entstanden zwischen 1960 und 1990. Etwa 90.000 Studenten sind an den schottischen Universitäten eingeschrieben.


Der Dudelsack, der mit der traditionellen schottischen Musik in Verbindung gebracht wird, wurde vermutlich von den Römern eingeführt, die ihn aus dem Nahen Osten nach Schottland brachten. Schottische Musik fällt besonders wegen der häufigen Verwendung des pentatonischen Tonsystems (Fünftonleiter) auf. Die Melodien der Volkslieder sind nicht einheitlich festgelegt, und so kann es von einem einzigen Lied mehrere Hundert Melodie- und Textvarianten geben. Weitere ausgeprägte schottische Traditionen sind der Volkstanz und die Vielzahl mündlich überlieferter Geschichten. Schottland ist Gastgeber von zwei weltweit bekannten Kunst- und Musikfestivals, nämlich den internationalen Musikfestspielen in Edinburgh, die überhaupt die größten ihrer Art sind, und dem Maifest in Glasgow. Außerdem gibt es renommierte Museen, Galerien, Orchester, ein Nationalballett und Opernensembles, die zeitgenössische Werke präsentieren. Sprachreisen in Schottland 

 


Ein Großteil der Rundfunk- und Fernsehsendungen wird in England produziert, allerdings verfügt Schottland über einen eigenen privaten Fernsehsender und über mehrere private Rundfunkstationen. In Schottland erscheinen 17 Tageszeitungen und 120 Wochenzeitungen. Die BBC strahlt mittlerweile ein gälisch-sprachiges Radioprogramm aus.


Politik
 

Schottland unterliegt der britischen Regierung und ist durch 72 Abgeordnete im Unterhaus (House of Commons) und 16 Abgesandte im Oberhaus (House of Lords) vertreten.


Bis zum Inkrafttreten des 'Scotland Acts' im Januar 1999 bzw. der Konstituierung des schottischen Regionalparlaments und der Regionalregierung am 1. Juli 1999 wurden die schottischen Belange von einem britischen Ministerialkabinett unter dem Vorsitz des Staatsministers für Schottland geregelt. Durch den Scotland Act wurden dem Regionalparlament und der Regionalregierung - beide durch dieses Gesetz geschaffen - die vollen judikativen und exekutiven Kompetenzen in einer ganzen Reihe von Bereichen übertragen, u. a. in den Bereichen Justiz, Bildung, Gesundheit, Arbeit, Verkehr, Tourismus und Landwirtschaft (die zuvor in die Zuständigkeit des Staatsministers für Schottland gefallen waren); zudem verfügen Regionalregierung und -parlament über begrenzte Steuerhoheit. Das schottische Regionalparlament setzt sich aus 129 Abgeordneten zusammen, die für jeweils vier Jahre gewählt werden; der Regionalregierung gehören neben dem Ersten Minister, der die Regierung leitet, der Generalstaatsanwalt und der Kronanwalt für Schottland an sowie die vom Ersten Minister ernannten Minister (neun in der ersten Legislaturperiode) und ihre Stellvertreter, nicht jedoch der Staatsminister für Schottland, der weiterhin vom britischen Premierminister ernannt wird und Mitglied der britischen Regierung ist.


Die schottische Rechtsprechung gründet sich auf das Civil Law, das aus den Rechtsordnungen des Römischen Rechtes abgeleitet ist, während in den anderen Teilen Großbritanniens das für alle Personen einheitlich geltende Common Law gilt, das sich in England im Gegensatz zum Gesetzesrecht aus dem Fallrecht und der Rechtsprechung bei Präzedenzfällen entwickelte. Aufgrund dieser Unterschiede im Rechtswesen erlässt das Parlament häufig getrennte Gesetze und gesetzliche Vorschriften, deren Gültigkeit sich ausschließlich auf Schottland beschränkt. Sämtliche Gesetzeserlasse müssen ausdrücklich auf ihre Verbindlichkeit für Schottland hinweisen oder diese unmissverständlich implizieren, um rechtskräftig zu sein.


Schottland unterscheidet sich in der Gerichtsorganisation von den übrigen Regionen Großbritanniens. Die höhere Gerichtsbarkeit liegt bei strafrechtlichen Angelegenheiten beim Hohen Justizgerichtshof, während der Court of Session für zivilrechtliche Fälle zuständig ist. Für beide Gerichte ist eine 21-köpfige Richterjury vorgesehen. Strafrechtliche Prozesse, denen schwerwiegende Vergehen zugrunde liegen, finden vor ein oder zwei Richtern des Hohen Justizgerichtshofes und einer Jury aus 15 Laienrichtern statt. Revisionsverfahren solcher strafrechtlicher Prozesse werden von mindestens drei Richtern angehört.

Der Court of Session gliedert sich in das so genannte Outer House, das für alle Scheidungsprozesse und wichtigen zivilrechtlichen Verfahren zuständig ist, und das Inner House, das vorwiegend als Appellationsgerichtshof dient. Die Berufung beim britischen Oberhaus ist nur vom Court of Session möglich. Urteile der Berufungsinstanz, die vom Hohen Justizgerichtshof gefällt wurden, sind endgültig und nicht anfechtbar.
Jeder Distrikt verfügt über ein Sheriffgericht für weniger schwere Zivil- und Strafsachen. Minder schwere Fälle werden von Gemeinde- und Polizeigerichten sowie von Friedensrichtern verhandelt. Ein weithin bekannter Unterschied zwischen dem schottischen Rechtswesen und der englischen bzw. walisischen Rechtsprechung ist, dass in Schottland ein Gericht den Angeklagten nicht nur als „nicht schuldig", sondern auch mit dem Urteil „Schuld nicht erwiesen" freisprechen kann.


Schottland ist in sechs Distrikte (Sheriffdoms) unterteilt. Das schottische Development Department ist für die allgemeinen Richtlinien hinsichtlich der Kommunalverwaltung verantwortlich. Die zwei größten britischen Parteien, die Labour Party und die Conservative Party, nahmen zwischen 1920 und 1970 die schottischen Sitze im britischen Parlament zu etwa gleichen Teilen ein. In der Folgezeit verlor die Konservative Partei trotz ihrer vorrangigen Stellung als Regierungspartei für ganz Großbritannien, die sie von 1979 bis 1997 einnahm, gegenüber der Labour Party immer mehr an Akzeptanz. Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts fiel sie sogar noch hinter die Schottische Nationalistische Partei (Scottish Nationalist Party) zurück, die 1927 als politisches Druckmittel zur Erlangung vollständiger Selbstverwaltung gegründet worden war. Zwar hatte die Scottish Nationalist Party in Großbritannien lange Zeit nur eine untergeordnete politische Bedeutung, sie wurde jedoch seit den siebziger Jahren zu einem zunehmend einflussreichen politischen Faktor und stellt mittlerweile in vielen Regionen Schottlands die wichtigste Oppositionspartei zur Labour Party dar.


Wirtschaft
 

Sowohl die Landwirtschaft als auch die Industrie stellen wichtige Wirtschaftszweige dar. Die größte Wachstumsrate hat man allerdings in der jüngeren Vergangenheit im Bereich des Dienstleistungssektors verzeichnet. Bedeutendste Exportgüter sind Erdöl und Erdgas, chemische Produkte, Elektronikteile und -zubehör, Bekleidung, Maschinen und Geräte, Textilien und Whisky. Schottland hat den gleichen Rückgang seiner traditionellen Industriezweige erfahren wie Wales und Nordengland. Seit 1987 kann Schottland jedoch ein stärkeres Wirtschaftswachstum als Großbritannien in seiner Gesamtheit aufweisen und war zu Beginn der neunziger Jahre auch von der Rezession weniger betroffen als andere Regionen. Dies ist teils auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze und Industrieniederlassungen zurückzuführen, die in engem Zusammenhang mit der Entdeckung und Förderung von Erdöl in der Nordsee stehen, teils auf die Bedeutung Schottlands als attraktiver Wirtschaftsstandort von High-Tech-Branchen. Der Dachverband der zahlreichen schottischen Gewerkschaften ist der Scottish Trades Union Congress mit über 980.000 eingetragenen Mitgliedern.


Über 75% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, zu etwa gleichen Teilen für die Weidewirtschaft und den Anbau von Kulturpflanzen. Wichtigste Nutzpflanzen sind Gerste (die für die Herstellung von Whisky und Bier benötigt wird), Weizen, Hafer und Kartoffeln. Weitere wichtige Anbauprodukte sind weiße Rüben und Obst (z. B. Himbeeren). Die Viehzucht und die Erzeugung von Milch- und Fleisch Produkten spielen eine wichtige wirtschaftliche Rolle. In den Highlands, auf den Inseln und in den Southern Uplands werden Schafe gezüchtet, jedoch ist Schottland vor allem wegen seines Mastviehs berühmt, das sowohl qualitativ hochwertiges Fleisch liefert als auch als hervorragende Grundlage für die Zucht gilt. Die Milchviehwirtschaft ist eher von untergeordneter Bedeutung.


Etwa 15% der Fläche sind Waldgebiete, die zu 60% dem Land Schottland gehören. Aus den gewerblich genutzten Wäldern stammt über ein Drittel der gesamten britischen Holzproduktion. Die Fischerei spielt für Schottland eine wichtige Rolle. Über 70% (Berechnungsgrundlage: Gewicht) der Gesamtfangmenge in Großbritannien, d. h. über 60% des Gesamtwertes, stammen aus schottischen Gewässern. Die Hochseefischerei ist besonders im Nordosten und im Bereich der Inselgruppen von großer Bedeutung, während sich die Lachszucht im Westen Schottlands und auf den Inseln zu einer wichtigen Erwerbsquelle entwickelt hat. Die Zuchtlachsproduktion steigerte sich von weniger als 1.000 Tonnen zu Beginn der siebziger Jahre auf 15.000 Tonnen Mitte der neunziger Jahre sprunghaft, so dass Schottland als der größte Lieferant von Zuchtlachs gilt. Die bedeutendsten Fischereihäfen sind Aberdeen, Peterhead und Fraserburgh an der Nordostküste, Lerwick (Shetland-Inseln), Kinlochbervie und Ullapool (Highlands). Der Fang besteht vor allem aus verschiedenen Weißfischarten (Kabeljau, Dorsch und Schellfisch), Heringen,Krabben, Krebsen und Hummer.

Der Großteil wird fangfrisch an Großhändler oder an die Nahrungsmittelindustrie verkauft. Schottland ist jedoch auch für die hervorragende Qualität geräucherter Fische bekannt, für die vor allem Hering und Schellfisch verwendet werden. Geräucherten Schellfisch bezeichnet man nach einem Dorf in der Nähe von Aberdeen, das die Verfeinerung und Konservierung dieser Fischart durch Rauch entwickelt hat, auch als „Finnan haddie".


Schottland verfügt über große Kohlevorkommen. Ferner gibt es vor allem im Süden große Zinkerzlagerstätten. Der Boden ist im Allgemeinen felsig und nicht sehr fruchtbar, wobei jedoch die ausgezeichnete Bodenbeschaffenheit in den Central Lowlands eine Ausnahme bildet. Der nördliche Landesteil hat ein immenses Energiepotential für Hydroelektrizität und ist zugleich der Standort der meisten und größten britischen Wasserkraftwerke. Seit der Entdeckung ausgedehnter Ölfelder in den späten siebziger Jahren stellt die Erdöl- und Erdgasförderung in der Nordsee einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.


Der Kohlebergbau mit umfassenden Lagerstätten in den Central Lowlands hatte für die Industrialisierung Schottlands eine Schlüsselfunktion und stellte im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Wirtschaftsgrundlagen dar, spielt jedoch heute aufgrund der stetig fallenden Weltmarktpreise, der Billiganbieter aus Übersee und den wirtschaftspolitischen Veränderungen seit den achtziger Jahren wie auch in den Bergbauregionen in England und Wales nur noch eine untergeordnete Rolle. Die wenigen noch bestehenden Zechen wurden Anfang 1995 privatisiert. Die ebenfalls zu Beginn der Industrialisierung bedeutenden Eisenerzlagerstätten waren bereits vor einigen Jahren weitgehend erschöpft. In einigen Gebieten der Highlands wurden jedoch geringe Mengen von goldhaltigem Gestein entdeckt. Kalkstein, Ton und Kieselerde werden weiterhin gefördert.


Die traditionellen Zweige der Schwerindustrie, Schiffbau und Stahlproduktion, die vor allem während der Industrialisierungsphase in Schottland überaus wichtig waren, spielen heute eher eine untergeordnete Rolle. Nur wenige Werften konnten durch die Umstellung auf den Bau von Bohrinseln für die Förderung von Erdöl und Erdgas in der Nordsee überleben. Der stetige Rückgang der traditionellen Industrien wurde durch das Wachstum neuer Industriezweige zur Herstellung von chemischen Produkten, Maschinen, Messgeräten und vor allem Elektronikkomponenten ausgeglichen. Viele der Weltmarktführer im Bereich der Elektronik, so z. B. IBM und Motorola, haben vor allem im Großraum Glasgow Niederlassungen gegründet. Bis zu den frühen neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts zählte man in Schottland nahezu 200 Elektronikfirmen, wodurch Schottland nun zu einem der wichtigsten Standorte für die Herstellung von Elektronikkomponenten in Westeuropa herangewachsen ist.


Im Einzelnen bedeutet dies, dass hier die meisten Computer und Peripheriegeräte erzeugt werden und somit insgesamt mehr als die Hälfte aller Exporte in diesem Bereich stattfinden. Nahezu 13% aller Arbeitsplätze in der Fertigungsindustrie, 19% des gesamten Fertigungsumfangs aller schottischen Industrieansiedlungen und 17% der Investitionen in die Fertigungsindustrie in Schottland entfallen auf die Elektronikindustrie.
Einige traditionelle Industriezweige, darunter auch die Erzeugung von Textilien (insbesondere von hochwertigen Tweedstoffen und Strickwaren) und Strumpfhosen sowie die Herstellung von Lebensmitteln und Getränken, sind auch heute noch von Bedeutung. Vor allem die Whiskyproduktion ist im Bereich der Getränkeherstellung von überragender Wichtigkeit: Es gibt über 100 Whiskybrennereien, die sich vorwiegend im Nordosten Schottlands befinden und circa 80% ihrer Produktionsmenge in über 200 Länder exportieren. Als Exportgut ist Whisky mit jährlichen Einnahmen in Höhe von etwa 2,5 Mrd. Euro (dies entspricht 20% aller schottischen Exporteinkünfte durch Fertigprodukte) einer der wichtigsten Devisenbringer Großbritanniens.


Der Dienstleistungssektor hat seit den fünfziger Jahren einen starken Zuwachs erfahren, so dass heute 70% aller Berufstätigen in diesem Bereich tätig sind. Einer der am schnellsten expandierenden Teilbereiche ist das Finanz- und Geschäftswesen. Etwa ein Drittel aller Investitionsfonds in Großbritannien wird von Schottland aus verwaltet, und zahlreiche Versicherungsgesellschaften haben dort ebenfalls ihren Sitz. Der Tourismus verzeichnet eine der stärksten Zuwachsraten. Jährlich kommen etwa 11 Mio. Besucher nach Schottland.


Die Gesamtlänge des schottischen Straßennetzes beträgt etwa 52.000 km, darunter 3.123 km Fernstraßen und Autobahnen. Das Streckennetz der Eisenbahn ist 6.400 km lang. Die East Coast Main Line verbindet London mit Edinburgh. Als öffentliche Transportmittel stehen in den meisten Regionen des Landes Linienbusse zur Verfügung, jedoch ist der reguläre Linienverkehr nicht mehr so flächendeckend wie früher. In abgelegenen ländlichen Regionen stellt der Postbus ein wichtiges Verkehrsmittel dar, in Glasgow gibt es eine U-Bahn.


Der internationale Flugverkehr wird über den Flughafen Prestwick in der Nähe von Glasgow abgewickelt, der in Großbritannien der Flughafen mit dem größten Flugaufkommen ist. Edinburgh und Aberdeen gehören hinsichtlich des Flugbetriebs ebenfalls zu den zehn wichtigsten Flughäfen in Großbritannien. Nach 20 Jahren gibt es seit 2002 wieder eine Fährverbindung zwischen Schottland und dem europäischen Festland. Hierzu wurden zwei Fährschiffe für jeweils ca. 116 Mio. Euro gebaut, die zwischen Rosyth und Rotterdam bzw. Zeebrugge pendeln.


Seit Anfang der siebziger Jahre hat sich die Industrie durch die Entdeckung ergiebiger Olfelder vor der schottischen Nordostküste und im Nordosten der Orkney- und Shetland-Inseln in den Gewässern der britischen Kontinentalplatte vor allem auf die Förderung dieser Vorkommen konzentriert. In dieser Region wurden außerdem reiche Erdgasvorkommen gefunden. Zwar wurden die durch diese Industrien erzielten Einkünfte zum Ärger der schottischen Nationalisten wie ein gesamtbritischer (und nicht schottischer) Verdienst investiert, aber durch die Ölreserven konnte Schottland einen beträchtlichen Wirtschaftsaufschwung verzeichnen. Man nimmt an, dass durch die Industrieaktivitäten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Abbau, der Raffinierung und Weiterverarbeitung dieser natürlichen Rohstoffe stehen, insgesamt etwa 100 000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Wirtschaft Aberdeens und ganz besonders der Shetland- und Orkney-Inseln wurde wieder kräftig belebt.


Anm.: Weite Teile der Informationen zum Land sind Microsoft Encarta entnommen, auf das ich hiermit ausdrücklich als Quelle hinweisen möchte. Deshalb sind auch die Rechte bei Microsoft

marionwalli221.jpg

 

participatingsite.gif

zum vergrößern clicken

 

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

 

 

zum vergrößern clicken

 zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

 

 

zum vergrößern clicken

 zum vergrößern clicken

 

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

zum vergrößern clicken

 

 

 Schottland

Neuseeland

Wenn Du mit mir einen Link tauschen möchtest,schreib mir doch einfach eine Email ! mforum@bollig.de

Bannertausch       Banner von uns findest ihr hier

  http://gerardbutlerfan.hu http://www.gbit.tk/ http://www.gerardbutler-es.com/ http://www.gerardbutlerusa.com/ http://www.gbutler.net http://www.gerryscorner.it http://www.gerardbutler.moonfruit.com/ http://forsaken-faith.org/sh Celtic Hearts http://page.freett.com/GerardButler/index.html http://www.gerardbutlergals.com http://gerardbutlerangels.com http://www.gerryatrie.de http://www.castlegard.de http://www.gbutler.net http://www.gerryatrie.de http://www.gerardbutleritaliansite.com http://www.gerardbutler.net http://butler.many-paths.net/index.htm http://www.gerard-butler-forum.de http://bbs.simonsays.com gerardbutler.blog.onet.pl
Gästebuch anzeigen
Gemeinsam zu einem hohen PageRank

Gerard Butler Forum Kino Film PR4 Forum Biografie Filmografie Bannerseite Team Netiquette Impressum Schottland Neuseeland 

Google   DMOZ   Yahoo    Gerryatrie Modifikationen

Visit this Ring's Home Page!
Gerard Butler Webring by GerardButler.Net
[ Prev Join the Ring
Powered by RingSurf!

Gerard Butler Forum Kino Film PR3 Forum Biografie Filmografie Bannerseite Team Netiquette Impressum Backlinks-Analyse-Tool

Bitte beachten Sie...

  Gerard Butler Fan Forum Deutschland
Copyright 2006/07 by Gerard Butler Forum 
Das Layout der Homepage, die verwendeten Grafiken und Bilder, die Sammlung sowie die einzelnen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt ( Interbig ). Alle Rechte, auch die der fotomechanischen Wiedergabe, der Vervielfältigung und der Verbreitung mittels besonderer Verfahren (z.B. Datenverarbeitung, Datenträger und Datennetze), Für etwaige Satzfehler sowie für die Richtigkeit der Eintragungen übernimmt Marion Bollig -keine Gewähr.

Internet-Bedingungen
Das Internet arbeitet als dezentraler Netzwerkverbund mit der Zwischenspeicherung und Weitergabe temporärer Daten. Eine Gewähr für den Ausschluss von Manipulation, von versehentlichem Verfälschen und Gewähr für die Verwendung nur aktueller Daten (z.B. alte Version noch im Cache) auf dem Verbindungsweg Anbieter-zu-Nutzer kann es zur Zeit daher nicht geben. Auf diese systembedingte Einschränkung weisen wir daher wie folgt hin: Sie erhalten diese Daten unter den Bedingungen des Internet. Für die Richtigkeit der Angaben und die Übereinstimmung mit den Ursprungsdaten kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Externe Links
Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das LG Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Wir haben auf unseren Seiten Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für alle diese Links gilt: Wir erklären ausdrücklich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben.

Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Homepage angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die bei uns gemeldeten Banner und Links führen.

http://www.gerryatrie.de/cgi-bin/counter.pl?1 http://www.gerard-butler-forum.de/

 

gerard butler, gerard butler actor, gerry butler, jerry butler, gerald butler, gerardbutler, gerard butler fan club, geraldbutler.net,Gerard Butler - Filmography, Awards,schotte,Biography, Agent, Discussions, Photos, News Articles, Fan Sites geraldbutler.com, gerardbutler.com, gerardbutler.org, gerald butler, attilla, dear frankie, scottish actor, articles, news, biography, interviews, phantom of the opera, burns,movies,films,movie database,actors,actresses,directors,hollywood,stars,quotes, the phantom, cradle of life, attila, tomb raider, timeline, scotland, andre marek, terry sheridan, gerry butler pictures, gerard butler pictures, gbnet, gb.net, gerardbutler.net, beowulf and grendel, beowulf, the jury, dear frankie, scot, online, gerard butler gallery, gerard butler articles, gerald butler gallery, gerald butler articles, gerard butler wallpaper, gerald butler wallpaper,Gerard Butler - Filmography, Awards, Biography, Agent, Discussions, Photos, News Articles, Fan Sites, gerard butler pics, gerald butler pics, erik, andrew lloyd webber, zach snyder, leonidas, frank miller,Infos, Biografie, Portrait, News,Gerhard Butler,Buter,Buler,Filmografie, Galerie und Trailer zu Gerard Butler ,300, montreal, toronto Gerard Butler treffpunkt der besessenen und süchtigen Fans von Gerard Butler,Gerard Butler Filme, Schauspieler, Kino, Kritiken, Regisseure, Infos Bilder und Schwärmereien über den charismatischen Schauspieler Gerard Butler aus Phantom Dear Frankie Atilla gerryatrie Gerard Butler Schauspieler Butler Phantom Dear Frankie TRII Dracula Attila Reign